Am Anfang der sozialen Netzwerke stand die Idee, Freunde wiederzufinden, die man lange Zeit nicht gesehen hatte. Die Gemeinschaften wachsen, denn das Knüpfen neuer Kontakte erscheint heute wichtiger denn je.
Soziale Netzwerke sind erst eine relativ neue Erfindung und doch sind sie fast jedem Internetnutzer bekannt. Die einzelnen Plattformen richten sich an unterschiedliche Zielgruppen wie zum Beispiel Schüler oder Studenten, zumal die Netzgemeinschaften ohnehin bevorzugt von Vertretern der jüngeren Altersgruppen besucht werden. Die Dienste spezieller Netzwerke sprechen jedoch auch Berufstätige der älteren Altersgruppen an, die sich durch gezielte Kontakte bessere Karrierechancen versprechen.
In erster Linie aber melden sich die Mitglieder hauptsächlich aus der Motivation an, weil sie Freunde und Bekannte suchen, die sie seit längerer Zeit aus den Augen verloren haben. Der Aufbau der Portale folgt dabei immer einem ähnlichen Schema: Die Nutzer erstellen anhand von standardisierten Fragekatalogen ein persönliches Profil, welches sie durch Hochladen von Fotos vervollständigen können. Die Profile können dabei so eingestellt werden, dass sie für Nichtmitglieder nicht zu sehen sind. Möglich sind darüber hinaus der Versand sowie der Empfang von Nachrichten sowie das Erstellen von Blogs. In großen und internationalen Netzwerken ist die gezielte Suche nach alten Freunden und Bekannten entsprechend eher von Erfolg gekrönt als in kleineren und regional begrenzten Portalen.
Um die Mitglieder einer Netzgemeinschaft, im üblichen Sprachgebrauch auch Community genannt, stärker an sich zu binden, lassen sich die Betreiber zunehmend mehr Ideen einfallen. Von einigen Netzwerken ist bekannt, dass sie in Kooperation mit Mobilfunkanbietern günstige Internet- und Handytarife anbieten. Wer etwa Mitglied einer solchen Community ist, surft auf der Internetseite des Netzwerkes gratis und telefoniert mit den Mitgliedern zum Nulltarif.







