Kochen und backen ist für Allergiker nicht einfach. Gerade Zöliakieerkrankte haben es schwer, passende Zutaten für Rezepte zu finden. Spezielle Rezeptbücher und Vorschläge aus dem Internet können helfen.
Wenn Allergiker mit Zöliakie Brot essen, können sie starke Verdauungsbeschwerden mit Durchfall, Schmerzen und Blähungen entwickeln. Auf Brot und Kuchen und andere Teigwaren müssen sie dennoch nicht verzichten, denn es gibt eine Vielzahl von Ersatzstoffen, die sich beim Backen verwenden lassen. Passende Rezepte können sie in Büchern, in Broschüren von Krankenkassen und auf Internetseiten finden, die zum Teil von den Betroffenen selbst erstellt wurden und in die somit auch viel praktische Erfahrung eingeflossen ist.
Statt Mehl kann man beispielsweise Klebreis- oder Buchweizenmehl verwenden. Auch Tapioka-, Kartoffel und Maisstärke sind ein geeigneter Ersatz. Als Bindemittel können die Erkrankten Guarkern-, Johannisbrot- oder Pfeilwurzelmehl nutzen. Auch für Hefe gibt es Alternativen: zum Beispiel Sauerteig sowie glutenfreies Backferment und Weinsteinbackpulver, die in Bioläden erhältlich sind. Als Flüssigkeit kann man kohlensäurehaltiges Mineralwasser verwenden. Manche Betroffenen mischen sich selbst Mehl aus verschiedenen Stärken und Mehlersatzstoffen. Anleitungen dafür sind auf den Seiten verzeichnet.
Für Betroffene kann es unter Umständen sinnvoll sein, sich einen Brotbackautomaten anzuschaffen, so dass sie die Zutaten selbst bestimmen und glutenfrei backen können. Auf Internetseiten sind auch Hinweise auf die Hersteller und Händler glutenfreier Zutaten und Nahrungsmittel aufgeführt. Zudem finden sich auf den Seiten zahlreiche Tipps für den Umgang mit Zöliakie wie etwa bei Restaurantbesuchen oder Urlauben im Ausland.







