Wer umziehen und dabei möglichst wenig Stress haben möchte, der benötigt vor allem eine sorgfältige Vorausplanung. Damit wirklich an alles gedacht ist, kann ein schriftlicher Umzugsplan helfen.

Schon vor dem Wohnungswechsel steht in der Regel eine Menge Arbeit an. Nur mit einer gut durchdachten Organisation kann alles reibungslos verlaufen. Am Anfang aller Arbeiten steht also ein sorgfältiges Brainstorming. Wer sich dabei Stift und Zettel zur Hand nimmt, um alles zu notieren, befindet sich auf der sicheren Seite. Außerdem kann es sehr hilfreich sein, das Internet nach Planungslisten für Umzüge zu befragen, denn auch andere Menschen haben sich zuvor schon über dieses Thema Gedanken gemacht.

Wichtig ist vor allem die Beantwortung folgender Fragen: Wann genau soll der Umzug stattfinden? Ist es sinnvoll und möglich, schon vorher schrittweise einige Sachen von einer Wohnung in die andere zu verlagern? Welche Renovierungsarbeiten stehen zuvor noch an? Wann und wie sind diese zu bewältigen? Welche potenziellen Helfer für die Renovierung und den Möbeltransport sollen angesprochen werden? Sind professionelle Umzugshelfer vonnöten? Was kosten diese? Wo wird der Umzugswagen gemietet beziehungsweise geliehen? Was kostet ein Umzugswagen? Welche Institutionen müssen über den Wohnortwechsel informiert werden? Wie werden am besten alle Freunde, Bekannte und Verwandte erreicht, um die neue Adresse zu verbreiten? Soll ein Nachsendeantrag für Post gestellt werden und was kostet dieser? Zu diesen vielen Fragen können sich durchaus noch einige mehr gesellen.

Das Packen der Umzugskisten ist eine Beschäftigung, die in einem größeren Haushalt durchaus Tage oder sogar Wochen in Anspruch nehmen kann. Zuerst kommen die Sachen in den Karton, die am wenigsten gebraucht werden, das Wichtigste bleibt bis zum Schluss. Dies bietet eine gute Gelegenheit, auch mal einiges wegzuwerfen, denn manche Sachen liegen jahrelang ohne jeden Nutzwert herum und nehmen nur unnötig Platz weg. Jede einzelne Kiste sollte deutlich lesbar beschriftet werden: Dabei spielen vor allem Inhalt und geplanter Abstellort eine Rolle. Wenn die Umzugshelfer genau wissen, wo in der neuen Wohnung alles hingehört, dann besteht hinterher kaum noch Bedarf zum Sortieren. Auch die Möbel und Möbelteile werden am besten mit großen Aufklebern versehen, die in gut lesbarer Schrift den Raum angeben, wo das entsprechende Teil hingehört. So erspart sich der Umziehende am Umzugstag die ständige Fragerei seiner Helfer - und damit wird wiederum einiger Stress vermieden.