Die Fjorde Norwegens ziehen jedes Jahr viele Reisende an. Hier gibt es zahlreiche Wanderwege, die sich an den Klippen entlang schlängeln, und auch viele Gletscher, die sich für Kletterer anbieten.

Die beste Reisezeit, um Norwegen zu besuchen, ist der Sommer, denn zu anderen Jahreszeiten ist es oft kalt, verregnet oder es fällt Schnee. Im Sommer dagegen kann man auch einige warme sonnige Tage haben. Norwegen zieht die Touristen also weniger wegen des Wetters, sondern mehr wegen seiner Landschaft an. Besonders die Fjorde in Norwegen sind oft besuchte Ziele vieler Naturfreunde.

Von den Fjorden aus hat man einen weitläufigen Blick über den Ozean. Wer sich verschiedene dieser großen Flussarme ansehen möchte, kann dies beispielsweise bei einer Kreuzfahrt tun. So erreicht man seine Zielpunkte bequem über den Wasserweg und kann von der Küste Ausflüge zu einzelnen Sehenswürdigkeiten der Region unternehmen. Dazu gehören etwa die norwegischen Städte, die mit zahlreichen monumentalen Bauten an ihre geschichtliche Tradition erinnern, aber auch Gletscher, die jedoch auf dem Rückzug sind.

Es gibt einige Fjorde, die zum Welterbe gehören. Diese wurden, wie alle anderen Fjorde, über die Jahrtausende hinweg gebildet. Das Eis trug langsam, aber beständig das Gestein ab und ließ die riesigen Einbuchtungen zurück, die sich mit Meerwasser gefüllt haben. Manche sind weltweit bekannt und locken jedes Jahr viele Touristen und Wanderer an, die den Ausblick von den Klippen nicht verpassen wollen. Trotz der Kälte des nordeuropäischen Landes findet sich hier eine üppige Vegetation, die man bei Wanderungen bemerken kann. Neben Gletscher und Eis findet sich weiter unten viel Grün, das sich die Wärme des Golfstromes zunutze macht. Mancherorts wachsen sogar Zitronenbäume, eine überraschende Komponente in der sonst eher eisigen Landschaft. Wo hohe Klippen sind, finden sich natürlich auch Wasserfälle. Große und kleine, sanft rieselnde oder gewaltige Ströme fließen hier an vielen Orten in das Meer. Überquert man eine Brücke, die sich über einen breiten Wasserfall erhebt, sollte man jedoch auf seine Kleidung achten. Oft spritzt das Wasser bis zur Brücke, sodass die Kleidung leicht nass oder zumindest klamm wird.

Will man von Fjord zu Fjord wandern, bietet es sich an, vorher eine genaue Route festzulegen und auch nach entsprechenden Unterkünften zu suchen. So kann man sicher sein, dass man sich auf dem Weg nicht verirrt und immer ein warmes Quartier zum Schlafen hat. Für Abenteuerlustige gibt es auch die Möglichkeit zu zelten. Dann sollte man jedoch nicht das schlechte Wetter scheuen und mit nasser Kleidung und Regen vertraut sein. Es gibt aber auch etliche kleinere Hotels in den Dörfern, die in der Nähe der Fjorde gelegen sind. Um eine günstige und komfortable Unterkunft zu finden, sollte man rechtzeitig mit der Recherche beginnen. Wer außerhalb der Saison unterwegs ist, kann es auch riskieren, sich direkt vor Ort ein Zimmer zu suchen. Will man eine Wanderung im Gletscher unternehmen, bietet es sich an, einen örtlichen Führer mitzunehmen. Allzu leicht passieren Unfälle an den rutschigen Gletscherspalten, die gerade im Sommer schmelzen und dadurch wässrig und glatt werden. Wer sich die schroffen, hellblauen Eisberge nicht entgehen lassen will, muss auch auf eine gute Ausrüstung achten. Gerade für Kletterer ist es unerlässlich, verlässlich ausgestattet zu sein und verantwortungsbewusst seine Routen auszuwählen.